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PRO-VISUS-Projekt 2005/2006 - Spital in Mori/Indien
PRO-VISUS unterstützt ein Projekt in Mori
(Provinz Andhra Pradesh) im Süden Indiens im Delta des Godavari
Flusses. In der Provinz Andhra Pradesh leben zirka 75 Millionen
Menschen - die meisten als sogenannt "Unberührbare" oder
"Kastenlose", also in der untersten sozialen Klasse Indiens.
Trotz der Untersagung des Kastensystems zur Zeit des
Unabhängigkeitsprozesses in Indien (1947) leidet ein Grossteil
dieser Bevölkerung noch immer unter Ausschluss und Verachtung und
weit unter der Armutsgrenze.
Was wurde gemacht?
Ein kleines Spital mit ophtalmologischem Zentrum wurde gebaut,
welches mit technisch hochstehenden Geräten ausgerüstet wurde. Dies
war dank Spenden der Industrie möglich.
Ein kleiner Anbau für Patienten und Personal wurde errichtet.
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Ein schönes aber
kleines, einfaches Spital. Gut eingerichtet nach westlichem
Standard.
In Indien kauft man das Rohmaterial zum Bauen - wie es
verbaut wird, hat kaum Einfluss auf den Preis. So kann für
wenig Geld doch etwas Schönes hergestellt werden. Das
gesamte Spital kostete etwa SFR. 500000.- und beinhaltet drei
Operationssäle und Zimmer mit Betten. Ein geplanter
Zusatztrakt mit Bettenstation soll zahlende Patienten
anziehen und die Anzahl der Operationen erhöhen. |
Ein mobiles
"Spital".
Da die Provinz Andhra Pradesh sehr gross ist, gehen die
Ärzte teilweise zu den Patienten und untersuchen diese vor
Ort. Oft haben die Menschen gar nicht das Geld, die Reise in
ein Spital zu bezahlen. Ist eine Operation notwendig, werden
den Patienten die Reisekosten nachträglich bezahlt. Im Bus
sind Eingriffe nur beschränkt möglich, da die Sterilität
gewährleistet werden muss. Trotzdem ist dieser Bus, dessen
Geräte grösstenteils von der Industrie zur Verfügung
gestellt wurden, ein wichtiger Bestandteil des Konzeptes in
diesem riesigen Gebiet. |
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Zukunft:
Mittelfristig möchten wir in Mori ein selbsttragendes Spital, damit
wir uns ab 2007 um ein weiteres Projekt kümmern können. Dies
erreichen wir nur, wenn wir etwas wohlhabendere Patienten finden,
die dank Bezahlung ihrer Operation ärmeren Leuten eine solche
ermöglichen - denn Patienten gibt es noch sehr viele. Aus diesem
Grund ist ein Zusatzbau mit einer Bettenstation geplant. Damit
erhöhen wir die Anzahl der Operationen und finanzieren durch die
bezahlten Operationen das Spital. Für den Bau, die Einrichtung und
das Land, werden ungefähr SFR. 200000.- benötigt. Baubeginn ist noch
in diesem Jahr – die Fertigstellung ist auf Dezember 2006 geplant –
über Ihre Unterstützung würden wir uns sehr
freuen!
Druckversion Broschüre
Projekt Mori/Indien
pdf-Format, 201KB.
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